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Weekend of Hell 2026 in Neuss aus meiner Sicht

Mein Besuch beim Weekend of Hell 2026 in Neuss: Cosplays, Fotos und Händler im Crowne Plaza, dazu meine Erfahrungen mit Einlass, Andrang und Verpflegung.

Inhalt

Beim Weekend of Hell 2026 in Neuss waren die Cosplays für mich der Höhepunkt. An den Kostümen gab es viele Details zu entdecken, und die Walking Acts lieferten immer wieder Motive für meine Kamera. Das Crowne Plaza als Veranstaltungsort überzeugte mich weniger: Die Hotelatmosphäre blieb für meinen Geschmack zu neutral, in den Gängen wurde es stellenweise eng.

Am 26. September 2026 besuchte ich die Horror-Convention gemeinsam mit Jacky. Ich war privat und ohne Akkreditierung unterwegs; mein fotografischer Schwerpunkt lag auf den Cosplayern.

Gruppe aufwendig kostümierter Horror-Cosplayer beim Weekend of Hell 2026 in Neuss
Cosplayer beim Weekend of Hell 2026 im Crowne Plaza Neuss. Foto: Rene / Vanreise.eu

Mein Besuch im Überblick

Besuchstag: Samstag, 26. September 2026
Vor Ort: 10:40 bis 17:30 Uhr
Location: Crowne Plaza Düsseldorf - Neuss
Mein Ticket: 41,89 Euro

Anreise und Einlass

Ich fuhr von Düsseldorf zum Crowne Plaza in Neuss. Bei meiner Ankunft war das Parkhaus bereits voll. Direkt vor dem Hotel fand ich dennoch einen Parkplatz. Darauf würde ich mich bei einem weiteren Besuch nicht verlassen.

Die Convention hatte um 10:00 Uhr geöffnet. Als ich um 10:40 Uhr ankam, rechnete ich damit, zügig hineinzukommen. Stattdessen stand vor dem Eingang noch eine lange Schlange. Der Einlass dauerte damit länger, als ich erwartet hatte. Nachdem ich mein Einlassband erhalten hatte, gelangte ich zum Empfang im Erdgeschoss.

Die Aufteilung im Crowne Plaza Neuss

Die Veranstaltung verteilte sich auf zwei Etagen. Im Erdgeschoss sah ich neben dem Empfang kleinere Stände und Cosplayer. In der zweiten Etage befanden sich Aussteller, der Tattoo-Bereich und das Essensangebot. Dort gab es außerdem eine kleine Halle mit Meet-and-Greet-Bereichen, Händler- und Cosplay-Ständen sowie einer Filmbörse ab 18 Jahren.

Gerade diese Halle gefiel mir besser als zunächst erwartet. Die unterschiedlichen Angebote waren auf kompakter Fläche untergebracht, ohne dass ich die Aufteilung unübersichtlich fand.

Händler und Sammlerstücke

Ich sah mir alle Stände an, auch die Angebote in der kleinen Halle. Masken, Figuren und Filmartikel prägten das Sortiment. An dem von mir fotografierten Stand lagen und standen die Sammlerstücke dicht beieinander. Das Bild zeigt, wie viel Auswahl dort auf vergleichsweise wenig Fläche Platz fand. Weitere Händlerstände habe ich nicht fotografisch dokumentiert.

Händlerstand mit verpackten Horrorfiguren, Masken und weiteren Fanartikeln
Figuren, Masken und Filmartikel an einem Händlerstand beim Weekend of Hell 2026. Foto: Rene / Vanreise.eu

Stargäste und Programm

Zum angekündigten Angebot gehörten laut Veranstalter unter anderem Autogrammstunden, Fotoshootings und Gesprächsrunden mit Gästen. Ich selbst besuchte keine Panels oder Bühnenprogrammpunkte. Wie dieser Teil der Convention ablief, kann ich deshalb nicht aus eigener Erfahrung beurteilen.

Cosplay und Fotografieren

Bei den Cosplays blieb ich immer wieder an den Masken, dem Make-up und den Details der Kostüme hängen. Einige Darstellungen wirkten bis in kleine Einzelheiten ausgearbeitet. Mehrere Cosplayer waren als Walking Acts unterwegs und blieben auch bei Begegnungen mit Besuchern in ihren Rollen. Dadurch entstand für mich immer wieder die Horroratmosphäre, die ich in den Hotelräumen sonst vermisste.

Für meine Aufnahmen nutzte ich die Cosplay-Stände oder freie Stellen in den Gängen. Eine eigens eingerichtete Fotofläche stand mir nicht zur Verfügung. An den Ständen passte die Kulisse häufig zur jeweiligen Figur. Ein Beispiel ist die Aufnahme vor dem leuchtenden John-Sinclair-Schriftzug.

In den Gängen war es schwieriger, einen ruhigen Hintergrund zu finden. Andere Besucher gerieten ins Bild, und bei größerem Andrang fehlte mir der Platz für die Aufnahme. Trotzdem entstanden dort und an den Ständen viele Motive, wegen derer sich der Besuch für mich gelohnt hat.

Weitere Aufnahmen habe ich in meiner Fotogalerie zum Weekend of Hell 2026 zusammengestellt.

Atmosphäre und volle Gänge

Die Turbinenhalle in Oberhausen war mir als stärker inszenierte Umgebung in Erinnerung geblieben. Im Crowne Plaza wirkte das Umfeld dagegen weitgehend wie ein Hotel. Für mich passte die frühere Location deshalb besser zum Charakter einer Horror-Convention. Auch in Gesprächen mit einigen Cosplayern kam die unterschiedliche Wirkung der beiden Veranstaltungsorte zur Sprache.

Hinzu kam der Besucherandrang. Wenn sich viele Menschen für ein Fotoshooting mit einem Stargast sammelten, wurden die Gänge schnell voll. Zum Ausgang und zu den Toiletten im Erdgeschoss kam ich weiterhin, der Weg dorthin war stellenweise aber mühsam.

Angenehm waren für mich die persönlichen Begegnungen. Ich erlebte das Personal und die Cosplayer als freundlich und offen. Auch mit dem anwesenden Rettungsdienst führte ich nette Gespräche.

Essen und Getränke

Eigene Speisen und Getränke durfte ich nicht mit ins Hotel nehmen. Ich konnte meine Verpflegung jedoch im Auto lassen und die Convention zwischendurch verlassen. Der anschließende Wiedereinlass war erlaubt. Diese Möglichkeit fand ich praktisch; Ein- und Ausgang waren klar geregelt.

Im Hotel gab es ebenfalls Essen und Getränke zu kaufen. Soweit ich mich erinnere, umfasste das Angebot Pommes mit verschiedenen Beilagen, Burger und Kuchen sowie unter anderem Cola und Fanta. Konkrete Preise habe ich dazu nicht festgehalten.

Was ich bei einem weiteren Besuch beachten würde

Für eine weitere Ausgabe im Crowne Plaza würde ich mehr Zeit für Anreise und Einlass einplanen und mich vorab nach alternativen Parkmöglichkeiten umsehen. Beim Fotografieren würde ich möglichst die gestalteten Stände nutzen und für Aufnahmen in den Gängen auf eine weniger volle Situation warten.

Ob ein anderer Veranstaltungstag ruhiger wäre, kann ich aus meinem Samstagsbesuch nicht ableiten. Vor einer erneuten Fahrt würde ich die aktuellen Angaben zu Standort, Öffnungszeiten und Hausregeln auf der offiziellen Veranstaltungswebsite prüfen.

Was mir vom Weekend of Hell 2026 bleibt

Das Crowne Plaza blieb für mich als Horror-Location hinter der Turbinenhalle zurück. Besonders die zeitweise vollen Gänge störten mich. Die kleine Halle funktionierte dagegen besser, als ich anfangs vermutet hatte.

In Erinnerung bleiben mir vor allem die Cosplays, die Aufnahmen und die Gespräche vor Ort. Darin lag für mich der Wert dieses Besuchs. Für einen weiteren Termin am selben Standort wäre entscheidend, wie gut sich das Fotografieren mit dem Platz und dem Besucherandrang vereinbaren lässt.