Ein persönlicher Bericht von Rene. Bilder: © Vanreise.eu.

Rotes Licht an den Säulen, düstere Figuren über den Köpfen und immer wieder ein Horror-Cosplay vor der Kamera: So bleibt mir unser Samstag beim Weekend of Horrors 2026 in Erinnerung. Die Convention fand am 24. und 25. Oktober in der Veranstaltungslocation Die Halle Tor 2 in Köln statt. Jacky und ich besuchten sie am Samstag privat, ohne Akkreditierung. Wir waren vor allem für Fotos und Gespräche dort. Während unseres Besuchs war es durchgehend voll.

Dunkle Veranstaltungshalle mit roten Leuchten und eingehüllten Horrorfiguren an den Säulen.
Rotes Licht und Horror-Dekoration bestimmten die Atmosphäre in der Halle. © Vanreise.eu

Entspannter Einlass trotz langer Schlange

Wir kamen gegen 10:20 Uhr an, etwa zwanzig Minuten nach der Öffnung. Der Parkplatz lag direkt vor der Veranstaltungshalle. Die Einweisung der Fahrzeuge funktionierte, allerdings war schon einiges los. Auch vor dem Eingang hatte sich eine längere Schlange gebildet.

Während einer kurzen Wartezeit bereitete ich meine Kameratechnik vor. Danach ging es zur Ticketabholung und durch ein kleines Drehkreuz in den Gastronomiebereich. Den eigentlichen Einlass erlebte ich als entspannt. Trotz der vielen Menschen hatte ich hier nichts zu beanstanden.

Rotes Licht und düstere Hallendekoration

Die Gestaltung passte für mich sehr gut zum Thema. Rotes Licht setzte die industriell wirkenden Wände und Säulen in Szene. An mehreren Säulen hingen eingehüllte Figuren, die wie aufgehängte Leichen wirkten. Weiter oben waren zusätzliche Horrorfiguren platziert. Dunklere Bereiche verstärkten die Atmosphäre.

Auch der Bühnenbereich griff diese Gestaltung auf: Sitzreihen standen vor der Bühne, umgeben von rotem Licht und düsteren Wandmotiven. Bühnenprogrammpunkte habe ich selbst nicht verfolgt. Zu deren Ablauf kann ich deshalb nichts sagen.

Rot beleuchteter Bühnenbereich mit Sitzreihen, Besuchern und dunklen Wandmotiven.
Auch der Bühnenbereich war in die düstere Gestaltung eingebunden. © Vanreise.eu

Horror-Merchandise und ein Gespräch beim Schmied

Beim Rundgang entdeckten wir Verkaufsstände mit Kleidung, Masken, Figuren und weiteren Sammlerartikeln. Eine kleinere Filmbörse bot DVDs und Blu-rays an. Dazu kamen gerahmte Horror-Illustrationen und Kunstdrucke, die zwischen dem übrigen Merchandise auffielen.

Besonders im Gedächtnis blieb mir das Gespräch mit einem Schmied, der gemeinsam mit seiner Frau ausstellte. Er zeigte kunstvoll gearbeitete Metallobjekte, darunter Schwerter, Messer und Macheten. Seine Frau beschäftigte sich mit Handwerkskunst. Am Stand lagen außerdem selbst gefertigte Dekorationen in Form von Knochen und Schädeln.

Für die Stargäste gab es einen eigenen Bereich mit Autogrammen und gemeinsamen Fotos. Neben diesen Terminen waren auch Fragerunden angekündigt. Ein weiterer Stand fiel mir auf, weil dort Unterschriften auf ihre Echtheit geprüft wurden.

Cosplay-Fotos und Begegnungen auf vollen Wegen

Anfangs hatte ich den Eindruck, dass noch relativ wenige Cosplayer unterwegs waren. Das änderte sich im Laufe des Tages deutlich. Vor meine Kamera kamen Ghostface-Varianten, Figuren mit aufwendigem Make-up und auffällige Hirschschädel-Kostüme. Die Fotos zeigen einen Ausschnitt der unterschiedlichen Motive, die uns begegneten.

Zwei Horror-Cosplayer mit Geweih- und Schädelmasken vor einer industriellen Hallenfassade.
Zwei aufwendige Horror-Cosplays vor der Hallenfassade. © Vanreise.eu

Jacky war in ihrem Saw-Cosplay mit Schweinemaske unterwegs und wurde immer wieder für gemeinsame Fotos angesprochen. Dadurch blieben wir häufig stehen. In der ohnehin vollen Halle war das Durchkommen stellenweise mühsam. Viele Besucher hielten mitten auf den Wegen an. Unfreundlich habe ich die Menschen dabei nicht erlebt; es wurde durch den Andrang und die vielen Stopps einfach eng.

Die Begegnungen waren durchweg angenehm. Wir trafen bekannte Gesichter, führten längere Gespräche und kamen auch mit dem Personal am Eingang freundlich ins Gespräch. Jacky wird auf Veranstaltungen oft erkannt. Diesmal sprachen auch mich mehrfach Menschen an, die meinen Inhalten folgen. Solche Begegnungen gehören für mich zu den schönsten Seiten eines Convention-Besuchs.

Den Menschen, die ich fotografierte, gab ich Visitenkarten mit dem Hinweis auf unseren Foto-Hub. Außerdem entstand ein kurzes Video. Ein fester Veröffentlichungstermin dafür steht beim Schreiben dieses Berichts noch nicht fest.

Essen und Preise aus meiner Besuchersicht

Im Gastronomiebereich direkt hinter dem Einlass standen viele Tische und Bänke. In der Nähe gab es Getränke, einen kleinen Pizzastand sowie Pommes und Currywurst. Der Bereich machte auf mich einen sauberen Eindruck.

Für Pommes mit Currywurst zahlten wir 9,50 Euro. Dafür fand ich die Portion eher klein. Die Pommes schmeckten mir sehr gut und waren kräftig salzig gewürzt, die Currywurst dagegen eher durchschnittlich. Am Eintrittspreis hatte ich nichts auszusetzen.

Auch die Fotopreise im Stargastbereich wirkten auf mich vergleichsweise moderat. Bei einem Schauspieler habe ich ungefähr 30 bis 35 Euro für ein Foto in Erinnerung. Den Betrag habe ich nicht dokumentiert; er beschreibt weder alle Fototermine noch eine allgemein gültige Preisliste.

Die Begegnungen bleiben in Erinnerung

Die düstere Gestaltung und die unterschiedlichen Cosplays machten den Besuch für mich atmosphärisch überzeugend. Besonders positiv bleiben die freundlichen Gespräche und der unkomplizierte Einlass. Die vollen Wege verlangten stellenweise Geduld, und die Essensportion hätte für ihren Preis größer sein dürfen. Für unseren Samstag mit Kamera, bekannten Gesichtern und neuen Begegnungen fand ich den Eintritt dennoch angemessen.

Weitere Bilder vom Weekend of Horrors in unserer Fotogalerie